• Tiptopit@feddit.org
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    4 days ago

    Weil das Gesetz an vielen Stellen unklar und unsicher sei, entstünden deutlich kompliziertere Sachverhalte, sagt die Oberstaatsanwältin. Auch für die Polizei sei der Ermittlungsaufwand mit der Legalisierung von Cannabis gestiegen. Legal ist infolge des Cannabis-Gesetzes das Mitführen von bis zu 25 Gramm für den Eigenbedarf.

    “Die Problematik ist jetzt, dass wir deutlich mehr investieren müssen, um auch den Dealer zu überführen, dass er gedealt hat und dass es nicht bloß ein einfacher Besitz ist”, erklärt Hendrik Weis, Leiter des Rauschgiftdezernats der Polizei Stuttgart.

    Schade, dass man da einfach unbelegt die Meinung der Oberstaatsanwältin übernimmt. Man hätte die “komplizierten” Sachverhalte ja auch einfach mal benennen können. So ist die Info wertlos.

    Die Problematik des Polizisten sehe ich jetzt auch nicht so. Man muss einem Dealer halt nachweisen, dass das kein “normaler” Besitz ist. Aber der normale Besitz ist doch geregelt? Sowohl bei den 25 g, bzw. 50 g in der Wohnung, als auch bei den drei Pflanzen. Man kann halt keine Leute mehr für geringe Mengen oder Eigenanbau verknacken, aber das ist ja gerade die Entlastung in der Justiz. Das die Polizei eben ihre Arbeit richtig machen muss, ist also eine Problematik?

    • copacetic@discuss.tchncs.deOP
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      4 days ago

      Ich vermute früher hatte man halt einfach ein Druckmittel gegen die Konsumenten. Mit deren Aussage war es einfach einen Dealer dranzukriegen. Jetzt halten die dicht.

    • cows_are_underrated@feddit.org
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      4 days ago

      Vor allem das wichtigste Mittel im die Polizei zu entlasten ist, dass man aufhört an jeder Stelle die CSCs zu schikanieren und den Kram legal erhältlich zu machen. Wenn niemand mehr auf dem Schwarzmarkt kauft, wird die Polizei auch entlastet.

  • You@feddit.org
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    4 days ago

    Die Staatsanwältin und die Polizei offenbaren da einen Verfolgungstunnelblick, was schon für sich spricht. Null Reflexion der eigenen Sicht und Aufgaben, keine Faktoren berücksichtigt, warum es nach einem Jahr noch nicht so gut läuft und wenn es dem Selbstverständnis der eigenen Arbeit zuwiderläuft nur ein reflexhaftes “kann weg”. Ist das nur peinlich oder eventuell politisch motiviert?

    Viel interessanter finde ich die Aussagen des Mediziners. Keine wirkliche Steigerung der Fallzahlen, aber ein früherer Einstieg in die Behandlung ist möglich und verbesserte Behandlungsmöglichkeiten sind gegeben. Gerade bei Jugendlichen. Diese positiven Effekte sollten viel deutlicher hervorgehoben werden.

  • Schorsch@feddit.org
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    4 days ago

    Ich finde es unrealistisch, dass der erste Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin Cabanis heißt. Wer denkt sich so was denn bitte aus?

    (Nebenbei hat auch mein Telefon den Namen gerade beim Tippen in Cannabis korrigiert).

  • glorkon@lemmy.world
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    4 days ago

    Die Betonköpfe von der CDU CSU werden es zurückdrehen, ganz gleich, wie die Faktenlage ist. Ihr werdet’s sehen. Und dann werden sie in ihren Bierzelten darauf anstoßen.